
Nun also auch das Videoportal Vimeo. Seit dem 22. Januar 2010 bietet die IAC-Tochter die Beta-Version des neuen HTML5-Players an. Voraussetzung dafür ist lediglich Apples Browser Safari. Die Konkurrenten von Google und Microsoft werden zwar nicht ausgeschlossen, funktionieren aber nur mit dem installierten Open Source Plug-in "Chrome Frame".
Grund hierfür ist der H.246 Standard, der zur hocheffizienten Videokompression führt. "Wir bemühen uns sehr, unseren Anwendern Abspielmöglichkeiten von hoher Qualität zu bieten", sagte Andrew Pile, Vice President Produkte und Entwicklung bei Vimeo. Laut seiner Aussage fragten "zahlreiche Nutzer" nach der HTML5-Unterstützung. Nun sei er und das Team gespannt, wie die Nutzer darauf reagieren. "Wir sind auf die Ergebnisse dieses Beta-Tests sehr gespannt."
Ohne jegliches Buffern
Ich habe mir den Player mal angeschaut und bin wirklich positiv überrascht: Während des Abspielens kann vor- und zurückgesprungen werden, ohne jegliches Buffern. Außerhalb der Plattform funktioniert der neue Standard allerdings noch nicht. Eingebettete Videos werden automatisch in Flash umgewandelt. Obwohl der Player im Test wirklich durch Geschwindigkeit überzeugen kann, stört die nicht vorhandene Möglichkeit, auf "Full Screen" zu wechseln. Laut Vimeo sind schon 90 Prozent der eingestellten Videos per H.246 Standard abspielbar.
Der Anwender kann den HTML5-Player über einen Link unterhalb des Standard-Flashplayers von Vimeo aufrufen. Weitere Details findet ihr im Staff Blog, in dem Brad Dougherty weitere Infos zum Player gelüftet hat. Zuvor hatte bereits Googles Video-Plattform "YouTube" auf den neuen Standard gesetzt und angefangen die Kurzfilme auch im neuen Format anzubieten.


